Sonnensturm

Sie blinzelte in die Sonne, deren heiße Strahlen ihre Haut wärmten. Mit heulenden Triebwerken hob der Transporter hinter ihr vom kleinen sandbedeckten Startfeld ab. Ein weiteres Blinzeln aktivierte den H-Alpha-Filter in ihren Augen. Sie konnte nun die Sonne genau sehen. Ihre Flecken und Protuberanzen; mahlende Ströme, die sich träge bewegten.

"Kommen Sie bitte", hörte sie eine Stimme. Der Mann, der geduldig an der Schleuse wartete, war höflich. Sie spürte, dass er Respekt vor ihr hatte. Schließlich trug sie keinen Schutzanzug. Wozu auch? Sie war für extreme Bedingungen gezüchtet; eine Helios-Einheit, spezialisiert, um bei extremer Hitze und Trockenheit zu funktionieren.

Blinzelnd deaktivierte sie den Filter. Das gleißende Sonnenlicht blendete sie nur für den Bruchteil einer Sekunde, bevor es automatisch gedämpft wurde. Ungelenk stelzte sie hinter dem Mann her. Die Schleuse schloss sich zischend.

Die Station war ein ehemaliges Raumschiff, ein Terraformer, der sich auf dem ausgewählten Planet niederließ und seine Arbeit aufnahm. Im Inneren herrschte die kühle Funktionalität einer Raumstation, obwohl sie im Boden eingegraben war, halb verschüttet von den heißen Sandmassen der Wanderdünen. Die wenigen Bullaugen, die einen Blick nach draußen gestatteten, waren mit starken Licht- und Wärmefiltern versehen, um die sengende Glut nicht ins Innere zu lassen.

Der Mann führte sie durch schmale Gänge. Je weiter sie in die Station kamen, desto mehr Betriebsamkeit herrschte. Dann öffnete sich ein weiteres Schott und sie betraten das Herzstück der Station. Dieses hatte mit der einstigen Brücke nichts mehr gemein. Der Leiter der Station hatte sie bereits entdeckt und winkte ihr ungeduldig zu. Mit großen Schritten hastete er ihr entgegen.

"Endlich sind sie eingetroffen!" stieß er schroff hervor. "Wir liegen Monate hinter unserem Zeitplan. - Bis das Direktorat eine dringende Anfrage bearbeitet, vergeht zu viel Zeit! - Ich hoffe, das Projekt läßt sich noch retten!" Ohne mit der Wimper zu zucken, überging sie die Unhöflichkeit.

"Wir werden sehen!" antwortete sie kühl. "Ich bin Helen Solis, die angeforderte Helios-Einheit." Überrascht sah der Mann sie an. "Ich wusste nicht, dass sie Namen haben." entfuhr es ihm. "Nicht jede Einheit,", entgegnete sie lächelnd, soweit ihre Muskulatur es zuließ, "nur diejenigen der Areus-Serie." Sie schloss kurz die Augen, um Daten abzurufen.

"Welches Terminal kann ich benutzen, Prof. Sagorov?" erkundigte sie sich. "Hat das Direktorat ihnen nicht die Dateien übermittelt?" fragte ihr Gegenüber verärgert. "Ich war auf Galileo IV, als ich den Befehl erhielt," erwiderte sie, "und es wurden mir keine Daten übermittelt."

Die Augen des Professors verdunkelten sich. Helen spürte die Verärgerung in ihm. "Das Direktorat scheint nicht meiner Meinung zu sein!" äußerte er zornig. Er drehte sich um, die Hände zu Fäusten geballt. Tief atmete er ein, bevor er sich einem jüngeren, dunkelhäutigen Mann zuwandte. "Dr. Jaguna, machen Sie ein Terminal für die Helios-Einheit ..." Sagorov räusperte sich kurz. "... für die Beraterin Solis frei. Zugangsberechtigung alpha-rot." Der Mann eilte herbei und wies Helen den Weg zu einem Computerterminal an der Seite.

Ihre cybernetischen Beine surrten, als sie sich auf dem Stuhl davor niederließ. Sie legte ihre Hand auf den Cyborg-Zugang und wartete auf das Ziehen, welches die Verbindung mit dem Rechner anzeigte. Dann verblasste der Raum um sie. Sie nahm nur noch die Bilder und Töne wahr, welche die Recheneinheit übermittelte. Sie sah Datenblöcke und endlos scheinende Zahlenkolonnen, unterstützt von zahllosen Bildern und Diagrammen. Innerhalb kurzer Zeit lud sie alles in ihren Speicher, was ihr wichtig erschien.

Professor Sagorov hatte als junger Mann das Terraforming-Projekt Solaris Centavia begonnen. Centavia war laut den Daten ein zu hundert Prozent geeigneter Kandidat für die Besiedlung. Der Planet besaß die optimale Entfernung zu seiner Sonne, eine Atmosphäre, die bereits annähernd atembar war, besaß Wasserreservoire in erreichbaren Tiefen und schien, laut den Messdaten, leblos. Nicht einmal eine winzige Mikrobe fand man in dem von der Hitze steril gebackenen Boden. Ideale Bedingungen für eine Besiedelung Centavias. Nicht nur in Hinblick auf weiteren Lebensraum für die sich rasch vermehrende Bevölkerung des Verbundes; Centavia erwies sich zu dem reich an Bodenschätzen - ein Umstand, der die Zweifler rasch überzeugte.

Innerhalb weniger Jahrzehnte wurde eine funktionierende Kolonie aufgebaut. Dann geschah das Unfaßbare. In nur wenigen Stunden wurde alles von einem gewaltigen Sturm vernichtet. Die mahlenden heißen Sandmassen zerstörten selbst die solide gefertigte Station. Damals gelang Sagorov mit nur wenigen anderen die Flucht.

Der zweite Versuch an anderer Stelle endete ähnlich verheerend. Doch Sagorov gab nicht auf. Er konnte das Direktorat für einen dritten Versuch gewinnen. Wiederum schien alles gut zu laufen, aber auch dieses Mal wandte sich das Schicksal gegen sie. Auftreffende Sonnenwinde erhitzten die Atmosphäre derart, dass der sich bildende Sturm sich in einen alles vernichtenden Mahlstrom verwandelte. Nachdem dieser abgeflaut war, fand man nur noch Sagorov und Jordan Myers, seine rechte Hand, in einer kleinen Fluchtkapsel im Orbit treibend.

Verbissen wandte sich Sagorov erneut an das Direktorat. Jeder normale Mensch hätte nun die Besiedlungspläne aufgegeben, aber die Gier nach Mehr ließ wenig Raum für Verstand. Sagorov war bereits das dritte Mal geklont worden, und Sagorov machte weiter. Seit nunmehr 23 Jahren rangen sie dem Planeten Stück für Stück an Boden ab. Schon nach dieser, für ein Terraforming sehr kurzen Zeitspanne, hinkte man weit hinter dem Zeitplan her.

"Dr. Jaguna?" fragte Helen, während sie sich von dem Terminal löste. Der Angesprochene schreckte auf. Er hatte nicht erwartet, dass sie sich meldete. Schließlich verharrte sie seit beinahe 24 Stunden vor dem Rechner, ohne sich zu rühren. "Was kann ich für sie tun, Beraterin Solis?" fragte er freundlich. "Ich benötige die restlichen Daten der Sonnenbeobachtung von allen Projekten." wies sie ihn an. "Ich brauche ebenfalls die Temperaturwerte von der Oberfläche Centavias und die vulkanische Aktivität." Er nickte. "Ich lasse die Dateien zusammenstellen." erwiderte er. "In zwei Stunden liegen sie bereit. Benötigen sie sonst noch etwas?" Sie schüttelte den Kopf. "Nein," antwortete sie, "höchstens einen guten Platz für eine Sonnenbeobachtung. Ich möchte eigene Messungen durchführen."

Dr. Jaguna winkte einen Techniker herbei. "Führen Sie Beraterin Solis zur Messstation 31." wies er ihn an und wandte sich wieder an Helen. "- Von dort aus haben Sie einen hervorragenden Blick. Die vorhandene Messeinheit dürfen sie gerne benutzen." Schweigend folgte sie dem Techniker nach draußen.

Helen blickte konzentriert in die Sonne. Das Licht schien sie zu liebkosen. Sie genoss es, jedes einzelne Photon zu spüren. Sie berührten etwas in ihr, was sie nicht erklären konnte. Bei keiner Sonne hatte sie bisher diese Eindrücke gehabt. Mit einem Augenblinzeln wechselte sie den Filter. Sie scannte jeden einzelnen Fleck. Jede erdenkliche Messung, derer sie fähig war, führte sie durch. Plötzlich hielt sie inne. Etwas stimmte mit den Werten nicht. Sie passten nicht mit dem zusammen, was sie sah. Also fing sie von vorne an. Sie arbeitete, bis die Sonne unter ging.

Mit einem Seufzer brach sie ihre Messungen ab. Für den heutigen Tag hatte sie genug Daten gesammelt, daher stakste sie in die Station zurück. Dort wurde sie bereits ungeduldig von Prof. Sagorov erwartet.

"Haben sie eine Erklärung gefunden?" fragte er missmutig. "Die Zeit wird knapp!" Helen musterte ihn emotionslos. "Ich habe Daten gesammelt und sie mit denen aus ihrem Rechner und denen der gescheiterten Projekten verglichen." begann sie. "Bei den letzten Projekten wurde kurz vor dem Auslöschen der Stationen ein Anstieg der Flare-Aktivität auf der Sonne gemessen, gefolgt von extrem starken Sonnenstürmen. Wie sie wissen, gehören die Erde wie auch terraformingbare Planeten zum äußersten Atmosphärenring einer Sonne der M-Klasse. Damit sind sie Sonnenwinden ausgesetzt. Was dies im einzelnen für dieses Projekt bedeutet, kann ich noch nicht sagen. Tatsache ist, dass möglicherweise die Aktivität der Sonne und damit die Auswirkungen auf Centavia zu groß sind, um ein erfolgreiches Terraforming zu garantieren."

Wütend blickte Sagorov sie an. "Centavia WIRD zu einem bewohnbaren grünen Planeten," kam es gepresst über seine Lippen, "und wenn es das letzte ist, was ich tue!" Helen schüttelte den Kopf. "Meine Berechnungen - und meine Scans - belegen das Gegenteil!" widersprach sie. "Die Einflüsse durch die Atmosphäre der Sonne sind zu groß. Nirgendwo sonst habe ich solche Werte gemessen. Besonders bei Flares und den darauf folgenden Stürmen. - Um sicher zu gehen, benötige ich eine Helios-Sonde, die einen Cyborg aufnehmen kann."

Für einige Sekunden schwieg Sagorov. Dann winkte er Dr. Jaguna herbei. "Eine Sonde vom Typ Helios7 soll startklar gemacht werden." wies er ihn an. Überrascht sah Dr. Jaguna ihn an. "Sir, wir haben nur noch eine davon!" erwiderte er. "Die letzte ist in der Korona verglüht." "Ich werde an Bord sein und die Sonde steuern." sagte Helen. Sagorov musterte sie kurz. "Im Regelfall werden die Sonden unbemannt gestartet." warf er ein. "Ich bin kein Mensch!" konterte Helen. "Wenn sie es wünschen werde ich ihnen Daten direkt aus der Chromosphäre liefern."

"Sie sind sehr von sich überzeugt!" knurrte Sagorov. "Jaguna, koppeln sie die Helios-Einheit mit der Sonde. Ich will jede Messung haben, die Beraterin Solis uns geben kann." Helen überging die Unhöflichkeit und senkte mit stoischer Ruhe zustimmend den Kopf. Ohne ein weiteres Wort stürmte Sagorov an ihr vorbei. Mit einem lauten Zischen schloss sich das Schott hinter ihm.

Dr. Jaguna sah Helen entschuldigend an. Sie ignorierte seinen Blick. "Dr. Jaguna, bitte sorgen sie dafür, dass die Cyborg-Anschlüsse voll funktionsfähig sind." bat sie ihn. "Ich möchte eindeutige Messungen liefern." "Ja, Beraterin Solis!" erwiderte er und verschwand.

Kurz vor der vereinbarten Startzeit erschien Helen auf dem Startfeld. Die Sonne erhob sich gerade über dem Horizont. Als die ersten Strahlen erschienen, breitete sich in ihr eine eigenartige Erregung aus. In der Nacht hatte sie Daten ausgewertet, während ihre biologischen Einheiten geschlafen hatten. Sie war zu einem Ergebnis gekommen, dessen sie sich erst einmal vergewissern musste. Eher gesagt, sie musste einen Weg finden, ihre Theorie zu beweisen, weil niemand ihr Glauben schenken würde. Wer würde einer Cyborgeinheit glauben, dass in dieser Sonne Lebensformen vorhanden waren? Als Konsequenz würde ein Transporter darauf warten sie zur Demontage zu bringen.

Dr. Jaguna erwartete sie bereits. "Guten Morgen, Beraterin Solis." sagte er. "Ich habe eine Helios7-Sonde startklar machen lassen. Die Hard- und Software ist auf die Bedürfnisse einer Helios-Einheit abgestimmt worden. Sie können mit ihr einen der Transferpunkte für den Hypersprung ansteuern, da diese manuell steuerbar und auch für den Hyperraum konzipiert wurde. Zwei Sprünge sind möglich. Pyridium für dreißig Stunden ist im Antrieb." "Vielen Dank, Dr. Jaguna." erwiderte Helen. Sie stieg in die enge Sonde ein. Rasch überflog sie die Armaturen, nickte zufrieden und legte ihre Hand auf den Cyborg-Zugang. Mit einem sanften Ziehen koppelte sie an.

"Fertig?" wurde sie über Hypcom gefragt. "Ja!" antwortete sie knapp. "Startfreigabe bei 3...2...1...go!" hörte sie, dann zündete sie die Triebwerke. Ruckelnd und tosend erhob sich die Sonde in die Luft. Sand flog auf und bildete einen wabernden Vorhang. Einige Minuten später hatte sie den Orbit erreicht und näherte sich dem Transferpunkt. "Alle Systeme klar!" meldete sie. "Freigabe für Hypersprung!" hörte sie die Antwort. "Guten Flug, wir zeichnen alles auf." "Danke!" erwiderte Helen, bevor sie den Hypersprung einleitete. Für diese Zeit würde sie ohne Verbindung zur Station sein, nur die Schwärze des Hypertunnels war um sie herum. Schlagartig wich diese dem grellen Licht der Sonne. Innerhalb von Minuten hatte Helen die Entfernung zwischen Centavia und dessen Sonne überwunden.

In einer sachten Kurve lenkte sie die Sonde dicht an die Korona heran. Sie suchte ein Schlupfloch, durch das sie durch die Millionen Grad heiße Korona bis zur dagegen mit 10000 Grad nur gemäßigt warmen Chromosphäre gelangen konnte. Eine Stelle, an der eine Eruption die Korona ein wenig aufgerissen und die Sonnenwinde etwas von der Hitze genommen hatten. Aufmerksam beobachtete sie die Anzeigen, dann hatte sie einen Zugang gefunden. Sofort beschleunigte sie und jagte hinein. Minutenlang stieg die Temperaturanzeige unerbittlich an. Ein Warnton summte. Schließlich war es überstanden. Der Alarm verstummte und sie trieb in der Chromosphäre, unter sich die blubbernde, kochende Oberfläche der Sonne. Aus dieser relativen Nähe sah es aus, als würde man in einen Topf mit kochendem Wasser blicken. Unaufhörlich stiegen gigantische Blasen vom Ausmaß eines Kontinents nach oben und zerplatzten.

Mit ihren Sensoren nahm Helen sogar die Töne wahr, die von der Sonne ausgingen. Dumpfe, für das menschliche Ohr nicht zu hörende Schläge, die entfernt an eine Trommel erinnerten. Jede Sonne klang anders. Diese hier klang wie eine Basstrommel, die rhythmisch angeschlagen wurde.

"So, meine Schöne," murmelte sie, "dann wollen wir mal sehen, was du vor mir verbirgst." Konzentriert spulte sie ihre Scans herunter. Jeden einzelnen wiederholte sie, um ein weiteres Kontrollergebnis zu erhalten. Und immer wieder stieß sie auf Veränderungen, die von der Logik her nicht da zu sein hatten. Doch bis jetzt blieb ihre Theorie nur Theorie. Vor den letzten Scans legte sie eine kurze Pause ein. Sie schloss die Augen und wischte sich den Schweiß aus dem Gesicht, als eine laute Stimme aus dem Hypcom drang.

"Beraterin Solis," hörte sie, "kommen sie sofort zurück! Die Flares ..." Der Mann kam nicht dazu, seine Worte zu Ende zu führen. Rasch sah Helen sich um. Ein riesiges Flare baute sich vor ihr auf. "Das ist nicht möglich!" stieß sie hervor. "Hier sollte keine Aktivität sein!" Ein Blick zur Seite zeigte ihr weitere Flares, die ihre Eruptionen weit in den Weltraum schleuderten. Lichtbögen, die langen Strahlenbändern glichen, begleiteten diese auf ihrem Weg.

Helen spürte bereits die Auswirkungen des Sonnenwindes. Ein Prickeln auf ihrer Haut, gefolgt von einem Knistern, welches die Störungen untermalte, die sich in ihrer Software ausbreiteten und Programme lahmlegten. Schlagartig konnte sie ihre Beine nicht mehr fühlen. Die Arme hingen schlaff und nutzlos wie leblose Tentakel herab. Mit weit aufgerissenen Augen sah sie, wie die Armaturen vor ihr zu zerfließen begannen. Der Hitzealarm schrillte bis er versagte. Um sie herum hörte sie ein vielfaches Knacken, Kreischen und Reißen, als die Sonde allmählich zerfiel. Der funktionierende Teil ihrer Software führte emotionslos weitere Scans und Berechnungen durch. Datenströme, die nie ihre Einheit verlassen würden. Die starken Sonnenwinde unterbanden jede Kommunikation mit der Station.

Weißes, gleißendes Licht näherte sich ihr rasend schnell. Ein tanzender Lichtbogen, einem gigantischen Tentakel gleich. Sie spürte, wie ihre Haut begann blasig zu werden. Sie fühlte Schmerz. Laut hörte sie ihr Atmen, bis ihre Software das Atmen unterband, weil ihre Luftröhre verbrannte.

Dann berührte sie etwas. Ein kleiner Funke. Nicht mehr als ein Photon. Aber es erschütterte sie mehr, als alles andere in ihrer bisherigen Existenz. Sie spürte einen brennenden Fühler, der sich in sie versenkte. Ohne bewusst dazu in der Lage zu sein, hob sie einen Arm und streckte ihn dem übermächtigen Licht entgegen. Es lebte! In dieser wabernden Hölle gab es Leben! Ein Schrei, der nie jemandes Ohr erreichte, löste sich von ihren zerschmolzenen Lippen. Sie erkannte die Wahrheit. Dann erloschen ihre Funktionen.

eingeschickt zum William-Voltz-Award 2004

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