Pandoras Erbe

  

Jan Kloser nahm das wenige Gepäck und begab sich zur Schleuse. Die Wachen waren unaufmerksam. Seit Jahrzehnten gab es keine Anzeichen der Seuche. Knapp einhundertfünfzig Jahre waren seit der großen Katastrophe von 2055 vergangen. Seither hatte sich das Leben auf der Erde drastisch verändert. Ein Mann winkte ihn durch, dessen signalrote Uniform an einigen Stellen durchgewetzt und geflickt war. Die Pistole im Halfter schien schon lange nicht mehr geputzt worden zu sein. Ob die Betäubungssubstanz in den Patronen überhaupt noch wirksam war?

Das erste Tor schloss sich zischend. Für wenige Sekunden hüllte Jan feiner Nebel ein. Es roch nach Chemie. Dann öffnete sich das Tor vor ihm. Er betrat den Transportbahnhof, wo er geduldig auf das Eintreffen der Magnetkapsel wartete, die surrend zum Halten kam. Ein silbernes Gebilde ohne Fenster. Die Einstiegsluke quietschte. Mit ihm stiegen neun weitere Personen ein. Ein Scanner las die Tickets. Dann nahmen sie Platz. Als sich die Luke schloss, ging die Innenbeleuchtung an. Das laute Surren schwoll wieder an. Ein dagegen zarter Gong lenkte die Aufmerksamkeit auf den Lautsprecher oberhalb der Luke.

„Willkommen an Bord von MT-3“, tönte eine blecherne Frauenstimme, „wir verlassen BS-Berlin in wenigen Minuten. Ankunft in BS-Odenwald in drei Stunden. Wir wünschen eine angenehme Reise.“

Die Kapsel setzte sich ruckelnd in Bewegung. Jans Hände tasteten zu dem Aluminiumkoffer an seinem linken Handgelenk. Viel Arbeit hatte man in dessen Inhalt gesteckt. Insbesondere Jan Kloser. Das Wissenschaftliche Konzil hatte beschlossen, die Substanz in einer kleinen Biosphäre zu testen, bevor es breitflächig gestreut wurde. BS-Odenwald war dafür ausgewählt worden. Ideal, weil klein und überschaubar. Die Population gleichmäßig, beständig und gesund. Das letztere eine unabdingbare Voraussetzung.

Die Fahrt war eintönig. Seit man die Magnetröhren gebaut hatte, um die Biosphären miteinander zu verbinden, hatte es keine Unfälle mehr gegeben. Autobahnen und Züge gab es schon lange nicht mehr. Jan kannte sie nur aus den Aufzeichnungen im Schulungszentrum. Kaum konnte er sich vorstellen, wie das Leben vor der Seuche gewesen war. Wenn es die Aufzeichnungen nicht geben würde, könnte man alles für einen Traum halten. So wie es der größte Teil der Bevölkerung tat. Niemand stellte in Frage, dass man in Sphären lebte. Die Erde außerhalb galt als feindlich. Hitze und Trockenheit hatten sich über weite Teile der Welt gelegt. Den Rest bedeckte ein Eismantel. Der dünne Streifen bewohnbaren Landes war durch die Seuche nicht nutzbar. Wo einstmals Leben herrschte, war nun tote Ruine.

Die Transportkapsel zischte leise, als sie die Geschwindigkeit verringerte. „MT-3 nähert sich BS-Odenwald“, schnarrte die Frauenstimme, „Schleusenandockung in wenigen Minuten.“ Ein Ruck ging durch die Kapsel. „Sie dürfen MT-3 verlassen, sobald das grüne Licht aufleuchtet“, tönte es aus dem Lautsprecher. Zischend löste sich die Verriegelung der Luke.

Als Erster betrat Jan die Schleuse. Jeweils vier durften hindurch. Gelassen ließen sie die Prozedur über sich ergehen. Nach dem sich die Schleuse geöffnet hatte, erblickte Jan Dr. Schönfeld. Er war ihm als Kontakt zugewiesen worden.

In einem einfachen weißen Overall mit grellorangenen Streifen an den Schultern wartete er dort. Als er Jan erkannte, verzog er die Lippen zu einem leichten Lächeln. Er gab den Wachen ein Zeichen, so dass sie Jan passieren ließen, ohne ihn zu kontrollieren. Etwas, was vor wenigen Jahrzehnten noch unmöglich war.

„Willkommen in BS-Odenwald, Prof. Kloser“, begrüßte er Jan, „mein E-mobil wartet.“ Er dirigierte ihn ohne weitere Worte hinaus aus der Halle, dorthin, wo ein kleines unauffälliges Elektromobil stand. Jan verstaute sein Gepäck und nahm neben ihm Platz. Den Aluminiumkoffer hatte er weiterhin am Handgelenk.

„Sie haben alles dabei, wie ich sehe?“, fragte Dr. Schönfeld und wies mit dem Kopf auf den Koffer. Jan nickte. „Es ist genug, um die ganze Biosphäre zu impfen“, sagte er.

Dr. Schönfeld lächelte. „Dann hoffen wir mal, dass das Zeugs anschlägt“, unkte er. „Seit wir BS-Paris verloren haben, sind wir vorsichtiger geworden“, erwiderte Jan beruhigend.

Schweigend musterte er die Umgebung. Sie fuhren durch Felder, über denen sich der stählerne Kunsthimmel der Biosphäre wölbte. Die Felder waren auf mehreren Ebenen angelegt, so dass der verfügbare Raum optimal genutzt wurde. Agrarmaschinen waren bei der Arbeit, wie auch etliche Agrararbeiter in den typischen braunen Overalls. Am Rand erstreckten sich die Nahrungszuchtstationen. Dann näherten sie sich dem Forschungstrakt, einem gedrungenen, abgeriegelten Bau. Wieder mussten sie durch eine Schleuse.

Erst in der sterilen Umgebung von Dr. Schönfelds Büro konnte Jan den Koffer ablegen. Vorsichtig stellte er den Koffer auf den Schreibtisch. Mit einem Klick lösten sich die biometrisch versiegelten Riegel. Geräuschlos hob er den Deckel. In Schaumstoff eingebettet lagen zwei unterarmgroße Röhren. In ihnen verborgen die kostbare Fracht. Das Display zeigte Normaltemperatur. Dr. Schönfeld nahm die beiden Röhren vorsichtig und deponierte sie im Temperaturschrank.

„Wird alles nach Plan laufen?“, fragte er. Jan setzte sich auf einen der Laborstühle. Warum nur gab es nichts bequemeres? „Ich denke, schon“, erwiderte er, „in den Simulationen war alles im grünen Bereich.“

„Woher kam das Zeugs so plötzlich?“, fragte Dr. Schönfeld weiter, „es sind ja schon etliche Versuche unternommen worden ein wirksames Serum zu entwickeln, aber bisher ohne Erfolg.“

Jan erinnerte sich. „Jedenfalls sind die Wissenschaftler nicht umsonst gestorben“, meinte Schönfeld nach einer kleinen Pause und deutete auf den Temperaturschrank. „Es sieht vielversprechend aus“, meinte Jan neutral.

 „Wann impfen wir?“, fragte Schönfeld. „Morgen“, erwiderte Jan rasch, „ich muss noch die Daten prüfen. Wo ist ihr Computer?“ „Hier“, deutete Schönfeld auf die Konsole hinter sich.

Während Jan sich dort hinsetzte, ging Dr. Schönfeld zwei Becher mit Kaffeeersatz holen. Leider hatte es bei Ausbruch der Seuche in den Anbaugebieten keine richtigen Schutzzonen gegeben, seitdem gab es Kaffee nur noch für die Regierung. Das Volk wurde mit Ersatz abgespeist. Jan nahm den Becher, nippte daran und verzog das Gesicht. Kaffee schmeckte wirklich anders!

Seufzend konzentrierte er sich auf die Daten. „Population gleichbleibend“, murmelte er, „keine nennenswerten Erkrankungen. Nur vier von Hundert in der letzten Kaltperiode - sofortige Quarantäne. Keiner mit Anzeichen des Virus. Hmm – beachtlich.“

„Dank der neuen Geburtenkontrolle, die wir vor zehn Jahren eingeführt haben“, sagte Schönfeld stolz, „ist die Population konstant.“ Jan vertiefte sich wieder in die Daten. „Also, nun erzählen Sie doch mal, wie das Zeugs entwickelt wurde“, bohrte Schönfeld.

„Patient Null“, erwiderte Jan knapp. „Patient Null?“, fragte Schönfeld überrascht. „Ja,“, bestätigte er, „das Labor in Berlin ist in der glücklichen Lage, die kryogenisierte Leiche von P-Null zu besitzen.“

Schönfeld sah ihn erstaunt an. „Es wird doch überall doziert, dass P-Null kremiert wurde“, stieß er verblüfft hervor. Jan schüttelte den Kopf. „Ein schlauer Mitarbeiter der damaligen wissenschaftlichen Abteilung konnte die Leiche sicherstellen und in einem Kryotank lagern.“

„Und?“, fragte Schönfeld weiter. „Was, und?“, fragte Jan zurück. „Hat man noch stabile DNA des Stammvirus gefunden?“, löcherte Schönfeld. „Ja, man hat“, antwortete Jan knapp. „Und?“ Schönfeld ging ihm auf den Nerv. „Es wurde daraus ein Serum entwickelt“, erwiderte er gereizt und überflog weiter die Daten. Für den Rest des Tages ließ Schönfeld ihn dann in Ruhe.

Am nächsten Tag erhielt jeder Bewohner seine Dosis, getarnt als allgemeine Prophylaxe. Keiner merkte, dass die Biosphäre unter Quarantäne gestellt war. Nach fünf Tagen wurden im Rahmen der Routineuntersuchungen die ersten Blutproben entnommen. Weitere zwei Tage später kam die Bestätigung – das Serum hatte angeschlagen. Die Biosphäre wurde wieder freigegeben.

Beruhigt reiste Jan Kloser ab. In Berlin wurde er mit Freuden empfangen. Endlich würdigte man seine Arbeit. Darauf hatte er lange gewartet. Aber die Freude währte nicht lange. Bald ging man wieder zur Routine über. Bis auf einmal Jans Piepser aufgeregte Töne von sich gab. Prof. Langgreben wünschte ihn zu sprechen.

Seine Assistentin fing ihn ab. „Der Professor ist im Konferenzraum“, sagte sie kurz, „beeilen Sie sich.“ Als er die Tür zum Konferenzraum öffnete, sah er, dass bereits die übrigen Projektleiter anwesend waren. Er war der letzte.

Mit ernster Mine stellte Professor Langgreben den Großbildschirm an. Jan sah Dr. Schönfelds kreidebleiches Gesicht. „Dringende Meldung an das WK“, tönte es aus dem Lautsprecher, „bei den sechsundzwanzig Infizierten wurde die Seuche festgestellt. Keiner von ihnen hat überlebt. Seit der letzten Mitteilung sind weitere zweihundert positiv infiziert. Es gibt laufend Todesfälle. Die Quarantäne ist laut Seuchengesetz vorgenommen. Wir warten auf Ihre Instruktionen. Wir ...“

Prof. Langgreben schaltete ab. Wütend schlug er mit der Faust auf den Tisch. „Wie konnte das passieren?“, fragte er zornig. „Es muss eine Mutation sein“, mutmaßte Dr. Fredricks, „etwas, was wir in den Simulationen nicht feststellen konnten.“

Dr. Wilde blickte sinnend zum Fenster. „Wir können nicht sicher sein, ob das mit dem Serum zusammenhängt“, warf er ein, „das Serum immunisiert gegen VG-A1. Die Odenwald-Seuche kann auch eine unvermutete Mutation oder ein anderer Stamm sein. Dr. Schönfelds Ergebnisse sind da leider uneindeutig. Außerdem ist der Test bereits Wochen her. Vielleicht kommt es ja von außerhalb...“ „... von außerhalb“, schnaubte Prof. Reiser, „nichts kann von außerhalb in die Kuppeln eindringen. Das haben wir doch schon bei dem Problem mit den Zuchtstationen ausgeschlossen.“

„Wie schlimm ist es?“, fragte Jan Kloser dazwischen. „Ein Dekontaminationsteam ist unterwegs“, antwortete Prof. Mitterwald tonlos, „wir müssen die BS eliminieren, um eine weitere Ausbreitung einzudämmen. Dr. Schönfeld wird vorher genug Proben in versiegelten Kryotanks bereitstellen.“

„Was ist mit den anderen Sphären?“, fragte Dr. Fredericks. „Bisher haben nur zwei weitere Biosphären Quarantänefälle gemeldet“, erwiderte Dr. Wilde, „aber man kann nicht ausschließen, das noch mehr dazukommen. Wir müssen erst das Virus eindeutig identifizieren und den Ansteckungsweg finden. Bisher haben wir Status 1 für alle BS angeordnet.“

Nach einem langen Tag durfte Jan endlich in die wohlverdiente Pause. Die Quarantänemaßnahmen hatte nicht gegriffen. Beinahe stündlich wurden neue Infizierte gemeldet und genauso schnell kamen die Todesmeldungen. Die Forschungslabore liefen auf Hochtouren. Doch die Bewohner der Sphären rund um den Erdball starben wie die Fliegen.

Erschöpft schloss Jan die Tür zu seiner Wohneinheit mit der Magnetkarte auf. Erst als die Tür zu seinem Refugium hinter ihm zischend schloss, fühlte er sich geborgen. Langsam fuhr er das Licht hoch. Vogelaugen starrten ihn von allen Seiten an. Große, kleine, bunte und farblose. Alle reglos und stumm. Manche hatten die Schnäbel weit aufgerissen. Andere hockten auf ihrem angewiesenen Platz. Die Luft roch muffig.

„Hallo, meine Lieblinge“, murmelte er und strich mit der Hand über das Gefieder des Adlers, der kühn seine Schwingen streckte. Er ging in den Wohnraum, der gerade mal Platz hatte für einen Sessel, eine winzige Couch, einen kleinen Tisch und ansonsten mit Vögeln vollgestopft war. Die Schränke waren in die Wand integriert, wie in jeder Wohneinheit üblich. Hier war auch eine kleine Miniküche, kaum mehr als ein Kühlschrank und eine Mikrowelle, denn man ging in die öffentlichen Mensen, um sich zu verpflegen. Das Essen wurde zentral gekocht, um die Abfälle so gering wie möglich zu halten. In den eigenen vier Wänden wärmte man allenfalls etwas auf.

Er nahm einen Becher und goss Wasser ein. Langsam trank er es. Dann ging er weiter in sein Arbeitszimmer. Ein leises Schilpen scholl ihm entgegen. Er setzte sich vor den Käfig und betrachtete zärtlich die Handvoll kleiner, graubrauner Vögel, die dort munter herumflatterten. „Bald ist es geschafft“, sagte er zu ihnen. Ein Kratzen im Hals ließ ihn husten. „Uups, das ging ja schneller als ich dachte“, kicherte er vergnügt, als der erste Hustenanfall ihn quälte.

Rasch nahm er die Transportbox und packte die Vögel hinein. Ihm blieb nicht viel Zeit. Als er seine Wohneinheit verließ, hörte er noch andere husten. „Es nagt an uns der Zahn der Zeit“, murmelte er. Zum Glück lag seine Wohneinheit nahe der Sphärenwand. Ein Umstand, den er sich zu Nutze gemacht hatte. An einer Stelle, die nie kontrolliert wurde – ein Glück für ihn, dass die Sicherheitskontrollen in den letzten Jahrzehnten abgenommen hatten – hatte er ein Loch in die Außenwand gebohrt. Es war groß genug, dass seine gefiederten Freunde hindurch passten. „Geht und macht euch die Welt untertan“, brummte er hustend, als er sie in die Freiheit entließ.

Das Schilpen verklang rasch. Ein weiterer Hustenanfall mahnte ihn, wieder in seine Wohneinheit zu gehen. Kurze Zeit später hörte er die ersten Sirenen. Der Notfallplan trat in Kraft. Wachen zogen durch die Straßen. Sie sorgten dafür, dass man in den Wohneinheiten blieb.

Von Fieber geschüttelt trank er fast pausenlos Wasser. Er schluckte die Pillen, die man durch die Schleuse an der Tür schob. Aber er wusste, dass diese nur linderten, helfen konnten sie nicht.

Gegen Morgen sank er entkräftet nieder. Er schaffte es nicht, die Wasserleitung zu erreichen. „Es ist soweit“, kicherte er wirr, „das Angesicht der Erde wird endgültig vom Parasiten Mensch befreit.“

Sein fieberverklärter Blick blieb an den stummen gefiederten Mitbewohnern hängen. Röchelnd hustete er Blut in sein Taschentuch. Sein Blick trübte sich. Noch einmal hörte er aus weiter Ferne ein tiefes Röcheln, dass allmählich verklang.

Stille ...

Geräuschvoll wurde die Tür geöffnet. Eine Gestalt im orangefarbenen Sicherheitsanzug stapft schwerfällig herein. Mechanische Atemgeräusche durchbrachen die Stille. Sie kamen von dem Luftcontainer, der am Rücken hing. Aus der Lampe, die über dem geschlossenen Helm angebracht war, tastete ein greller Lichtfinger durch die Dunkelheit.

„Ist das P-Null?“, fragte eine weitere orangefarbene Gestalt. Der Lichtstrahl seiner Lampe verharrte auf einem reglosen Körper, der erstarrt im Fieberkrampf auf dem Boden lag. Der leblose Mund war weit aufgerissen. Die Haut spannte sich über den bleichen Schädel.

„Wenn unsere Beweiskette stimmt, ja“, antwortete der Erste, „zum Glück haben wir rechtzeitig das Virus identifiziert. Sehr raffiniert, den Vogelgrippevirus als Trojaner zu tarnen. Nur schade, dass er die Technik nicht in die Entwicklung des neuen Serums gesteckt hatte. Aber was will man von einem Neurotiker erwarten. Prof. Langgreben hatte das Konzil gewarnt und wenn die hohen Herren nicht hören wollen ...“ Er zuckte mit den Schultern, während er Platz machte für den Kryotank, der hereingefahren wird. Sorgfältig bettete man die Leiche in den eiskalten Sarg.

„Was ist mit den Spatzen, die außerhalb gesichtet worden sind?“, fragte Gestalt Nummer zwei. „Tot“, antwortete Gestalt eins, „jedenfalls die fünf, die der Robo draußen aufgelesen hat.“

„Tot?“, fragte Gestalt zwei überrascht, „ich dachte gelesen zu haben, dass Spatzen Überlebenskünstler seien.“ Gestalt eins lächelte hinter dem Sicherheitsglas des Helms. „Das mag wohl früher so gewesen sein“, erwiderte er, „aber unser lieber P-Null hier hat wohl vergessen, dass auch Spatzen Nahrung brauchen und wenn sie nicht gewohnt sind, Nahrung zu beschaffen, verhungern sie eben.“

„Dumm gelaufen“, erwiderte Gestalt zwei. Mit einem letzten Blick überflogen sie die Wohneinheit, bevor sie diese verließen. Nur wenige Minuten später machte sich das Dekontaminationsteam an die Arbeit. Zwei Stunden danach war von der Wohneinheit nur noch ein Häufchen Asche übrig, dass eine Spezialmaschine zusammenfegte und von dannen trug.

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